Die Abteilung Christliche Publizistik am Fachbereich Theologie der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg wurde im Jahr 1966 gegründet. Sie ist bis heute der einzige Ort in Deutschland, an dem im wissenschaftlichen Kontext der Theologie gezielt über das Verhältnis von Medien – insbesondere Journalismus – und Religion nachgedacht wird. Die Abteilung Christliche Publizistik begleitet die Entwicklung im Medienbereich, nicht nur der Kirche, wissenschaftlich und kritisch. Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind die Analyse der journalistischen Wahrnehmung von Religion(en), das Selbstverständnis und die Praxis der evangelischen Publizistik sowie Handlungs- und Reflexionsfelder im Bereich der Medienethik.
Dozenten der Abteilung sind Mitglieder im Interdisziplinären medienwissenschaftlichen Zentrum (IMZ). Eine enge Kooperation besteht insbesondere mit dem Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Wirtschaft- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät und dem Mediencampus. Die Forschungsergebnisse der Abteilung werden regelmäßig in der Reihe'Studien zur Christlichen Publizistik' veröffentlicht.
Für angehende PfarrerInnen und ReligionslehrerInnen gibt es das studienbegleitende Curriculum Publizistik und den Ergänzungsstudiengang Journalistik/Evangelische Publizistik. Ferner ist es möglich, Christliche Publizistik als Wahlfach in mehreren Bachelor-studiengängen zu belegen. Auch bietet die Abteilung Lehrveranstaltungen an, die für alle Interessierte offen sind. Ergänzt werden die Angebote der Abteilung durch Gastvorträge und Exkursionen. Darüber hinaus unterstützt die Abteilung Studierende bei der Suche nach Praktika.
Im Herbst 2009 startete der bundesweit einzigartige, neue Masterstudiengang 'Medien - Ethik - Religion' für Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen. Dieser Master versteht sich als spezialisierende Zusatzqualifikation, bietet einen interdisziplinären Zugang und setzt auf bereits erworbene Fachkenntnisse auf, zum Beispiel aus dem geistes-, sozial-, und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Er vermittelt eine breit gefächerte Praxisausbildung bei gleichzeitiger wissenschaftlicher Reflexion. Er zielt zum einen auf künftige Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende, die kompetent über religiöse und soziale Themen berichten oder im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit von Non-Profit-Organisationen tätig sein wollen. Zum anderen werden die Studierenden befähigt, im Bereich der Massenmedien künftig medienethische Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel als Journalisten, aber auch im Bereich der Medienkontrollorgane.
Etliche Ergebnisse der Seminare und Übungen werden öffentlich vorgestellt und publiziert - etwa im Tageszeitungen, Wochenzeitschriften und Radiosendungen (z.B. "Uni-Max", dem Unimagazin des Senders max91,0). Eine enge Kooperation mit den Medien im Großraum Nürnberg-Erlangen, dem Bayerischen Rundfunk und dem Evangelischen Presseverband garantiert eine fundierte und praxisnahe Ausbildung. Für die Rundfunkproduktion stehen den Studierenden Aufnahmegeräte und ein Schnittstudio zur Verfügung.
Leitung
Mitarbeiter
Sekretariat
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Telefon: (09131) 85-22779
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